Marina
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Darin steckt wirklich ein sehr wahrer Kern, Thorsten! Ich kenne auch jemanden, der seine Beziehungen Stabsoberfeldwebelmässig behandelt und der sich dann ohne Ende „wundert“, wenn die Frau sich sehr schnell einmal dagegen wehrt. Dann beendet er die Beziehung sofort und läuft auf direktem Weg in sämtliche Singlebörsen oder Kontaktmärkte die es online gibt, um sich katalogmäßig und verzweifelt eine neue „Idealfrau“ zu suchen. Sobald er sich einer Frau einmal sicher ist, hören seine Bemühungen um sie jedoch sehr schnell und sehr drastisch auf. Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass eine Frau irgendwann einmal glücklich damit ist, dass sie permanent auf Untreue (noch dazu zu Unrecht) kontrolliert wird, heimlich ihre SMS und Emails gelesen werden (obwohl er sie auch offiziell lesen dürfte, würde er nur fragen), x Anrufe bei ihr zur Überprüfung erfolgen, sie am liebsten noch mit einer Kamera überwacht wird , der Freundeskreis höchst kritisch beäugt und beobachtet wird und sie am besten gar keinen mehr hat (wie auch er), sie sich nichts Schöneres vorstellen kann als den ganzen Tag mit dem Freund vor dem PC oder TV abzuhängen - abgeschottet von der Aussenwelt und verbarrikadiert in der Wohnung, lediglich ansonsten ihre Freizeit mit putzen und kochen bereichern „darf“ , ihren Kleidungsstil aus einem Mix von Geschäftskleidung und legeren sexy Freizeitlook (was ihm einst sooo gefiel, inzwischen abgewertet als Schlabberklamotten) in nur noch hochgeschlossenen Geschäftsstil selbst in der Freizeit ändern soll (besonders wenn sie mal aus dem Haus gehen möchte – könnte ja ein anderer auch sexy finden !!!) und der sie nach 1-monatiger Beziehung (nicht nach mehrjähriger Ehe !!!) bereits nach Strich und Faden belügt und betrügt, sie wie ein lästiges Spielzeug in die Ecke stellt (ansonsten auch links liegen lässt) und sie zur Verfügung zu stehen hat, wenn er das wünscht! Das ist „bestimmt der grösste Wunsch“ jeder Frau, doch der gute Mann sieht sich selbst immer als „armes Opfer“ der „bösen Frauen“! Für „seine (kranke) Liebe“ müsste sie sich doch eigentlich auf Knien bedanken. Das Traurige dabei ist eigentlich, dass er unter seiner Einsamkeit leidet wie ein Hund, aber völlig unfähig ist, eine anspruchvolle Partnerin mit eigenem Willen, Fehlern, Stärken, Schwächen usw. zu akzeptieren oder Kompromisse mit ihr zu schließen. Es fehlt bei ihm auch jede Bereitschaft an sich zu arbeiten und er fühlt sich völlig im Recht. Für sein Verhalten wird aber keine Freundin recht lange Verständnis aufbringen. Er ist im Grunde wirklich ein sehr "armer" Mensch und er tut mir irgendwie auch leid. Seine „perfekte“ Frau muss wohl erst noch in einer Roboterfirma gebaut werden! Noch mehr tun mir allerdings die Frauen leid, die dem anfänglichen Chameur ihr Herz und ihre Gefühle schenken, um dann feststellen zu müssen, dass sie nur enttäuscht werden! Manche entrücken durch die heutigen Möglichkeiten der Internetnutzung dermaßen der Wirklichkeit, dass sie nicht mehr in der Lage sind ihr reales Leben zu meistern. Bussi, Marina
< Beitrag bearbeitet von Marina -- 26.3.06, 13:19:49 >
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